1. Herren schießen Aachener-Vögel ab und erkämpfen sich Tabellenplatz 2
Der Endspurt in der Saison 11/12 ist im vollen Gange: Am 17. Spieltag (24.03.12) gewannen die 1. Herren souverän gegen Neptun Aachen II. Mit Schützenhilfe von der Stollberg TG II sprang dabei Tabellenplatz 2 heraus. Diesen gilt es nun am letzten Spieltag zu verteidigen!
Die Anreise zur Halle nach Lendersdorf fand an diesem Spieltag ausnahmsweise nicht geschlossen statt: Frank, Tilman und Momo reisten direkt aus dem Ski-Urlaub an. Frank und Tilman schafften es nach einer neunstündigen Autofahrt auch pünktlich, nur unser Libero Momo war in eine Vollsperrung auf der A3 geraten und fehlte somit dem Team. Nichts desto trotz hatten wir eine bärenstarke Mannschaft zusammen und lieferten ein tolles Spiel ab.
Vom ersten Ball an spielten wir druckvoll und mit der nötigen Aggressivität. Somit stand es nach kurzer Zeit bereits 9:3 für den AVC und Neptun sah sich gezwungen, eine Auszeit zu nehmen. Unser Coach nutze diese, um noch kleinere taktische Anweisungen zu geben und für eine weiterhin hohe Aggressivität zu werben. Es fruchtete: Der erste Satz war frühzeitig (21:11) entschieden. Zwar nahm Neptun beim Spielstand von 12:23 nochmals eine Auszeit, für einen weiteren Punktgewinn reichte es danach allerdings nicht. Der erste Satz ging hochverdient mit 25:12 an den AVC.
Im zweiten Satz legte der AVC genauso furios los: In kürzester Zeit war erneut ein gutes Polster herausgespielt (7:3). Nun merkte man den hoffnungslos unterlegenen Aachenern die Abstiegsangst deutlich an: Die Stimmung wurde aggressiver und deutlich feindseliger. Einige Aachener verloren sogar total die Nerven und ließen sich zu unsportlichem Verhalten hinreißen, was Markus den Kommentar entlockte: „Was sind denn das für Vögel?“ Es waren auf jeden Fall keine geschützten und somit zum Abschuss freigegebenen Vögel. Wir ließen uns nicht aus der Ruhe bringen und schossen die Neptuner auch in diesem Satz deutlich mit 25:18 ab.
Die Aachener-Vögel schlüpften im dritten Satz, gepuscht vom nackten Überlebenskampf in der Landesliga, in die Rolle der Kampfhähne: Sowohl was das Spielerische, als auch das Verhalten uns gegenüber anging. Durch diesen Tatbestand und infolge eines etwas unkonzentrierten Auftakts unsererseits (Jakob pritschte z. B. einen Danke-Ball an die Hallendecke) mussten wir erstmals Federn lassen und sahen uns schnell einem Fünf-Punkte-Rückstand gegenüber (1:6). Nun war es ein ausgeglichener Schlagabtausch, vor allem bedingt durch eine starke Defensivarbeit der Aachener. Dieses Duell auf Augenhöhe zog sich bis zur Mitte des Satzes hin. Sehr gute Blockaktionen der AVCler leiteten dann die Wendung zu unseren Gunsten ein und wir übernahmen wieder das Zepter im Spielgeschehen. Einen Aachener Angriff nach dem Anderen wurde zunichte gemacht und standardmäßig von uns kommentiert: „Tibet, das Dach der Welt – Dalai Lama“. Wir kämpften uns so Punkt für Punkt an die Aachener heran und übernahmen erstmals beim Spielstand von 18:17 die Führung.
Dieser Führungswechsel war dann auch der Genickbruch für die Moral der Neptuner und so verwandelten sie sich von Kampfhähnen in Legehennen. Man spürte nun förmlich die Hoffnungslosigkeit unserer Gegner und somit hatten wir bei den letzten Punkten leichtes Spiel. Zwei sehr starke Blockaktionen vom Franzmann (Stephane) alias Strauss-Kahn besiegelten den Sieg (25:20). Wir schickten die gerupften Aachener-Vögel mit einer 3:0-Packung und hängenden Flügeln nach Hause.
Dieser Sieg ohne Satzverlust und ein gewonnener Satz der Stolberger TG II im Spiel gegen SG Aachen lässt uns auf Tabellenplatz 2 klettern. Am nächsten Samstag steht nun das letzte Spiel gegen Neptun Aachen I an. Mit einem erneuten 3:0-Sieg können wir den 2. Platz verteidigen und eine geile Saison mit der Relegation und einem möglichen Aufstieg in die Verbandsliga krönen.
Für diese 3:0-Herausforderung am letzten Spieltag benötigen wir eure Unterstützung: Kommt mit in die Halle nach Stolberg und peitscht uns mit euren Schlachtgesängen nach vorne! Unser Dank wird euch gewiss sein! Ka mate – HUH!